Ökumenischer Rathausgottesdienst

Am 7.2.2017 feierte die Stadt Herford das 100jährige Jubiläum des Rathauses. Dies begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Münsterkirche.

Geplant im Kaiserreich, gebaut im 1. Weltkrieg, genutzt in der Weimarer Republik, missbraucht im Dritten Reich, Geburtsort der CDU, Sitz von Rat und Verwaltung der Stadt Herford. Dies Rathaus ist zum Ausdruck des Selbstverständnisses der Bürgerinnen und Bürger Herfords und zum Symbol unserer Demokratie geworden. Dies Gebäude mit seiner Geschichte ist eine ständige Mahnung und Einladung, sich für Demokratie und das Wohl der Stadt und vor allem für alle Menschen in Herford einzusetzen.

Herforderinnen und Herforder, alteingesessene und von nah und fern zugezogene, traditionelle Ostwestfalen und die, die ihre jeweilige eigene Traditionen mitgebracht haben, haben  dies Fest als plurale Gesellschaft gemeinsam gefeiet. Deshalb waren am Gottesdienst neben Vertretern der evangelischen, katholischen, orthodoxen und freikirchlichen Gemeinden auch Vertreter der jüdische und alevitische Gemeinde beteiligt: Superintendent Michael Krause, Pfarrer Johannes Beer, Pfarrerin Annette Beer, Kantor Stefan Kagl, Evangelische Kirche; Dechant Gerald Haringhaus, Katholische Kirche; Pastor Lars Schwesinger, Evangelisch Freikirchliche Gemeinde; Priester Dimitrios Profyllidis, Griechisch-Orthodoxe Kirche; Kantor Jakow Zelewitsch, Vorstandsvorsitzender Prof. Matitjahu Kellig, Jüdische Gemeinde; Frau Dilek Kaymak, Alevitische Gemeinde.

Fotos:  © Frank-Michael Kiel-Steinkamp, Neue Westfälische