18.12.2020

Wunibald und Willibald:

Kann man wirklich so heißen? Offensichtlich. Ich entdeckte die beiden Namen in meinem Kirchenkalender und meine Neugier war geweckt. Unter dem 18. Dezember waren die beiden mit ihren Sterbejahren aufgeführt: Wunibald (geboren 701) verstarb am 18. Dezember 761 und Willibald ( geboren um 700) verstarb am 7.Juli 787. Wunibald und Willibald waren Brüder und beide waren Missionare. Von den mindesten fünf Geschwistern hat es auch eine Schwester zur Berühmtheit gebracht: Walburga, sie war angelsächsische Benediktinerin und Äbtissin des Klosters Heidenheim.

Wunibald: war Gründer und erster Abt des Klosters Heidenheim am Hahnenkamm, das zur Diözese Eichstätt gehört und Willibald, auch Willibald von Eichstätt, war angelsächsischer Missionar und Bischof im Gebiet des heutigen Deutschlands.

Eine Verwandte der beiden, eine Nonne, fasste Aufzeichnungen der beiden zu einer Doppelvita zusammen. „Ihre „Vita Wynnebaldi“ vermittelt einen guten Einblick in das Denken und Wirken eines englischen Wandermissionars zur Gründungszeit der mitteldeutschen Bistümer, auch wenn man genaue Daten und Schilderungen nicht erwarten darf.“ So ist es bei Wikipedia nachzulesen.

Eine Bauernregel des 18. Dezember lautet: Um den Tag des Wunibald, da wird es meistens richtig kalt.

Dann warten wir das mal ab…

(Bildquelle: Joachim Schäfer: Ökumenisches Heiligenlexikon – www.heiligenlexikon.de)

Auf dem Bild: Die ganze Familie in der Walburgagruft in Eichstätt: Vater Richard von England (links), Willibald von Eichstätt (halblinks), Walburga (Mitte), Wunibald von Heidenheim (halbrechts) und Mutter Wunna (rechts).

Text: Annette Beer