Kunst in der Kirche

Geplante Ausstellungen

 

Abendmahl

Das Abendmahl ist wichtiger Bestandteil des Gottesdienstes. Viele Kennen die Darstellung von Leonardo da Vinci, die oft kopiert und bis hin zu Spielzeugfiguren nachgeahmt wurde.

Die Ausstellung will sich mit den verschiedenen Aspekten des Abendmahls beschäftigen, auch mit der Dynamik zwischen den Jüngern. Sie tut dies mit sehr unterschiedlichen Abendmahlsdarstellungen aus verschiedensten Zeiten. Geplant sind dabei Arbeiten von Bartolomeo Bartoccini , Alexandre Clément, Salvador Dali, Otto Dix, Gustav Doré, Gustave Doré, Albrecht Dürer, Josef Ebnöther, Hilmar Friedrich, Ernst Fuchs, Getachew w/melak, HAP Grieshaber, Johann Daniel Hertz, H. Hofmann, Melchior Küsell, Lucas Hugensz van Leyden, Hans Lietzmann, L. A. de Marne, Carolus Rembshart, Raphael Sadeler, Julius Schnorrr von Carolsfeld, Franz Stassen, Charles Waltner, Egino Weinert, Ben Willikens und anderen.

Die Ausstellung wird im Frühjahr 2019 in der Münsterkirche gezeigt werden.

(Abbildungen: Leonardo da Vinci, Hilmar Friedrich ©, Josef Ebnöther ©)

 

 

Bilder von Josef Ebnöther

Der schweizer Maler hat sich in der letzten Zeit besonders mit dem 5. Buch Mose beschäftigt. Diese Bilder, die für die Bibelwochenmaterialien 2019/2020 entstanden sind, werden im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen.

Die Ausstellung wird im Sommer 2019 in der St. Johanniskirche gezeigt werden.

Weiter Informationen über Josef Ebnöther unter www.josefebnöther.ch

 

 

 

 

Was ist der Mensch?

Die Bibel stellt die Frage „Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ Dies ist der Anlass, dass diese Ausstellung der philosophischen und theologischen Frage nach dem Menschen nachgehen will. Was ist eigentlich der Mensch? Was macht ihn aus?

Die Ausstellung will sich mit den verschiedenen Aspekten des Menschseins beschäftigen. Sie tut dies mit sehr unterschiedlichen Menschendarstellungen aus verschiedensten Zeiten. Geplant sind dabei Arbeiten von Helmut Ammann, Horst Antes, Stephan Balkenhol, Ina Barfuss, Eduard Bargheer, Wolfgang Baumann, Wolfgang Bier, P.A. Böckstiegel, Jürgen Brodwolf, Marc Chagall, Umberto Colle, Paul Dierkes, Martin Dittberner, Otto Dix, Albrecht Dürer, Hanno Edelmann, Andreas Felger, Wolfgang Fräger, Johannes Geccelli, Leon Golub, Horst-Dieter Gölzenleuchter, R. Gräfe, HAP Grieshaber, Wilhelm Grimm, Richard Haizmann, Angela Hampel , Erich Heckel, F. Hering, Alfred Hrdlicka, Alain Jacquet, Franz M. Jansen, Horst Janssen, Edmund Kesting, Antoli Kaplan, Karl Kleist, Werner Knaupp, Fritz Köthe, Karl Heinz Krause, Karl-Ludwig Lange, Dirk Larsen, Fernand Leger, Folker Lerche, Edoh Lucienne Loko , Giuseppe Madonia,  Marwan, Paul Graf von Merveldt, Albert Merz, John Opie, Hans Orlowski, Otto Quante, Rembrandt Harmenszoon  van Rijn, Heinrich Richter, Ima Rochelle, August Sander, Hermann Schenkel, Eberhard Schlosser, Michael Schönholtz, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Gyoryutei Shigeharu, Gerhard Staufenbiel, Heinrich Stegemann, Rasinta Tarigan, Max Uhlig, Lesser Ury, Axel Vater, Klaus Vogelsang, Thomas Wachweger, Franz Eberhard Walther, Lambert-Maria Wintersberger, Josef Worring, Johann Wüsten, Heinrich Zille und anderen.

Die Ausstellung mit Bildern, Zeichnungen, Graphiken, Fotos und Skulpturen wird im Frühsommer 2020 in der St. Johanniskirche gezeigt werden.

(Abbildungen: Johannes Beer ©, Unbekannt, R. Gräfe, Giuseppe Madonia ©)

 

 

 

 

 

 

 

Vergangene Ausstellungen

 

Johann Christian Joost: WOLKE LIEBT QUADRAT

Skulpturen und Zeichnungen

 Wolken sind nie quadratisch. Sie sind in Bewegung und erscheinen letztlich flüchtig. Quadrate haben dagegen immer eine Anmutung von Konstruktion. Sie sind Grundelemente allen Bauens und Konstruierens. Wenn Vogelschwärme, zum Beispiel Stare, in schneller Formation einer Wolke gleich fliegen, verdichten sie sich immer wieder und lassen so Formen am Himmel erscheinen. Vielleicht deuten sie sogar für einen Augenblick ein Quadrat an.

Johann Christian Joost beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Spannung zwischen Konstruktion und Bewegung. Bei seinen Skulpturen befinden sich die handgeschmiedeten Stahlblöcke in einer filigranen Balance zueinander. Bei seinen Zeichnungen, die „nur“ aus Punkten oder kleinen Strichen bestehen, die wolkig aufs Blatt gesetzt sind, findet sich die gleiche Spannung. Die Punkte wirken wie zufällig verteilt und doch deutet sich eine konstruktive Form an.

Die Ausstellung vom 16.6.bis 1.9.2018 in der St. Johanniskirche zeigte Skulpturen und Zeichnungen auf Papier und Glas von Johann Christian Joost.

Lebenslauf – Johann Christian Joost

Herford Ausstellungsliste nach Räumen

Texte im Kunstgottesdienst Joost 2018

2018-06-15 Neue Westfälische

2018-06-14 Herforder Kreisblatt

 

Mahnung zum Frieden

Die Grauen des Ersten Weltkriegs haben sich tief ins gemeinsame Gedächtnis eingegraben. Am bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte beteiligten sich 40 Staaten, die zusammen fast 70 Millionen Menschen unter Waffen hatten. Der Erste Weltkrieg forderte unter den Soldaten fast zehn Millionen Todesopfer und etwa 20 Millionen Verwundete. Die Anzahl der zivilen Opfer wird auf weitere sieben Millionen geschätzt. Allein aus Herford fielen über eintausend Menschen diesem Krieg zum Opfer.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges sollte dieser Mahnung sein, dass es nie wieder Krieg geben dürfe. So wurde als Ergebnis der Pariser Friedenskonferenz der Völkerbund gegründet. Aber leider hat das nicht funktioniert, so dass es neben dem Zweiten Weltkrieg in den vergangenen einhundert Jahren weit über hundertfünfzig Kriege gab und zur Zeit circa zwanzig Kriege oder kriegerische Auseinandersetzungen geführt werden. Darum soll die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg, nach wie vor eine Mahnung zum Frieden sein.

Die Ausstellung in der Herforder Münsterkirche zeigt die Folge von 50 Radierungen „Der Krieg“ von Otto Dix, die die Grauen des Krieges eindrücklich darstellen. Sie werden mit einer Löffelinstallation kombiniert, die uns vor Augen führen will, wie viele Menschen aus Herford im Ersten Weltkrieg „den Löffel abgeben“ mussten.

Die Ausstellung war vom 20.7. bis zum 1.9.2018.

Eröffnung 1918-2018 – Mahnung zum Frieden

Ausstellungzettel 1918-2018 Mahnung zum Frieden

2018-07-20 Neue Westfälische

2018-07-21 Herforder Kreisblatt

Predigt im Gottesdienst am 12.8.2018

 

„Solus Christus: Das Kreuz heute“

Anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums stand die reformatorische Erkenntnis „solus Christus“, „allein durch Christus“ im Mittelpunkt der Ausstellung vom 23.9.2017 bis zum 12.11.2017 . Es war gerade die Einsicht, dass der Mensch das Heil und das ewige Leben nur allein durch Christus bekommen kann, die Luther voran trieb. Und dies verdichtet sich eben im Kreuz, das das Christentum als Zeichen prägt. So sind in dieser Ausstellung Kreuzigungsdarstellungen, Kruzifixe und Kreuze von der Reformationszeit bis heute zu sehen.

Die Ausstellung zeigte Arbeiten von Helmut Ammann, Wolfgang Baumann, Norbert Beer, Marc Chagall, Boris Doempke, Otto Dix, Albrecht Dürer, Josef Ebnöther, Hildegard Everding-Gelius, Andreas Felger, Pater Abraham Fischer (OSB), Elfriede Glaser-Kämpf, HAP Grieshaber, Wilhelm Göhring, Jörgen Habedank, Gerwin Heinrich, Erwin Huber, Johann Christian Joost, Maxim Kantor, Hermann J. Kassel, Matthias Klemm, Oskar Kokoschka, Jürgen Kottsieper, Bruno Krenz, Wolfgang Kreutter, Erich Krian, Erich Kuhn, Karl-Ludwig Lange, Jean Leppien, Udo Mathee, Ulrich Möckel, Ralph Petschat, Rembrandt van Rijn, Martin Schongauer, Bernhard Schwichtenberg, Gerhard Staufenbiel, Josef Steib, Axel Vater, Ludger Wörtler und anderen.

 

(Abbildung: Boris Doempke: Auferstehungskreuz, 2016, 56 x 40 x 2 cm)

 

        Die Künstler (von links nach rechts) Ludger Wörtler, Günter Malchow, Boris Doempke, Gerwin Heinrich, Ulrich Möckel, Jürgen Kottsieper, Karl-Ludwig Lange und Johann-Christian Joost bei der Eröffnung mit Pfr. Johannes Beer.

 

2017-09-22 Neue Westfälische

2017-09-22 Herforder Kreisblatt – Westfalenblatt

Ausstellungsliste

 

 

 

 

Es ist wunderbar zu erleben, wie viele Farben das frühe Grau eines heranbrechenden Morgens haben kann oder auch wie viele Färbungen ein lichter Nebel enthalten kann. Loriots begeisterte Aufzählung von Stein-, Maus- und anderen Grautönen ist dagegen eine eintönige Angelegenheit. In den Bildern von Rainer Hoffrage aus Bremerhaven findet sich genau diese Vielfalt an farbigen, lichten Grautönen. Durch sie entstehen imaginäre Räume und Landschaften.

Die Ausstellung in der St. Johanniskirche zeigte Malerei auf Leinwand, Holz und Papier von Rainer Hoffrage. Sie war vom 20.5.2017 bis zum 9.7.2017.

 

Rainer Hoffrage – GRAU.LICHT – Ausstellungszettel

Kunstgottesdienst Hoffrage 2017-05-20 Programm

Kunstgottesdienst Hoffrage 2017-05-20 – Predigt

Neue Westfälische 2017-05-19

Herforder Kreisblatt – Westfalenblatt 2017-05-19

 

 

„Lichfindung“

Habedank- Plakat 2016Der bekannte Künstler Jörgen Habedank stellt in der St. Johanniskirche aus. Im Mittelpunkt der farbkräftigen Arbeiten steht ein Zyklus zum Matthäusevangelium, den der Maler für die kommenden Bibelwochenmaterialien erarbeitet hat. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Kunstgottesdienst mit anschließendem Umtrunk am 10. September 2016 um 18.00 Uhr in der St. Johanniskirche. Die Ausstellung geht vom 10.9. bis zum 31.10.2016 und ist täglich geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Jörgen Habedank, 1961 geboren  in Münster (Westfalen), seit 1994 Selbstständigkeit als freischaffender Künstler, lebt und arbeitet in Tornesch. Weitere Informationen unter: www.farbige-kunst.de

 

 

Kunstgottesdienst Habedank 2016-09-10 Predigt

 

 

„… und morgen fangen wieder 100 Jahre an …“

A B _IGP0842Anne Kückelhaus hat die St. Johanniskirche mit Hunden, Einhörnern und Hasen aus Ton und aus Stoff bevölkert. Mit der Überschrift zitiert sie ihre Großmutter, die mit diesem Wort Mut machen wollte, zuversichtlich auf die Zukunft zuzugehen. Natürlich ist das nicht blauäugig gemeint, sondern die Schwierigkeiten und Herausforderungen werden von den Skulpturen der Münsteraner Künstlerin genauso in den Blick genommen wie die Hoffnungen. Es geht nicht um Naturerlebnisse oder Beobachtungen, sondern darum, Menschliches und Bildliches in diesen Darstellungen zu entdecken. Und manches Mal geschieht das mit einer Prise augenzwinkernden Humors. Diese Tiere scheinen die Tierfabeln direkt fortzusetzen.

2016-06-08 Kückelhaus - Plakat    Kunstgottesdienst Kückelhaus 2016-06-11 Predigt

 

Übersicht

2015-09-10-madonia-plakat   2015-05-07-wasser  2015-wasser-flyer

2014-09-10-woertler   2013-09-11-neumann

2013-08-10-grohs   2013-05-09-lee   2013-lee-folder

plakat-dina3   zeitgenoessische-kunst-zur-bibel-e-mail-einladung

2011-09-11-tarigan   2010-09-11-schoppmann

2009-06-08-krian   2008-09-10-achterholt

2007-09-11-makonde   2007-0-06-mathee

2006-10-12-malchow  2006-05-06-mulch

2005-09-11-oellerich   2005-05-06-moeckel

2003-09-10-doempke   2002-09-10-lange